1. Warum strukturiertes Onboarding über Erfolg und Fluktuation entscheidet
  2. Das Skalierungsproblem: Warum klassisches Onboarding an seine Grenzen stößt
  3. Der Weg zum digitalen Mitarbeiter-Onboarding: Schritt für Schritt
  4. MEETYOO Show: Dein Onboarding-Campus mit KI-Power
  5. Use cases: wie drei Unternehmenstypen Onboarding neu denken
  6. MEETYOO vs. die häufigsten Alternativen
  7. Häufige Probleme — und wie du sie löst
  8. Fazit: Onboarding ist kein Ereignis — es ist ein System
  9. FAQ

Mitarbeiter-Onboarding mit Webcast und Video: So skalierst du Wissen im Unternehmen

Vom einmaligen Briefing zur durchsuchbaren Wissensbibliothek

Mitarbeiter-Onboarding mit Webcast und Video: So skalierst du Wissen im Unternehmen

Der erste Arbeitstag ist vorbei. Die Willkommens-E-Mail wurde verschickt, das Organigramm hochgeladen, das erste Teammeeting moderiert. Und dann? Zwei Wochen später fragt die neue Kollegin, wie die Quartals-Townhall von letztem November abgelaufen ist — die, in der die Geschäftsführung die neue Strategie vorgestellt hat. Die Antwort: „Irgendwo gibt es eine Aufzeichnung."

Das ist kein Ausnahmefall. Laut Gallup sagen nur 12 % der Mitarbeitenden, ihr Unternehmen habe das Onboarding wirklich gut gemacht. 40 % aller Neuzugänge verlassen das Unternehmen innerhalb der ersten 90 Tage — oft nicht wegen der Stelle, sondern weil sie sich nie wirklich eingebunden gefühlt haben (Forbes).

Das Problem liegt selten am fehlenden Willen. Es liegt an der Architektur: Onboarding ist in den meisten Unternehmen ein einmaliger Prozess, kein dauerhaftes System. Wissen wird einmal gesendet — und dann hofft man, dass es ankommt.

Dieser Leitfaden zeigt, wie Webcasts und Video das Fundament eines skalierbaren, durchsuchbaren Mitarbeiter-Onboardings werden — eines, das auch für Mitarbeitende funktioniert, die erst in einem Jahr eintreten.

Warum strukturiertes Onboarding über Erfolg und Fluktuation entscheidet

Onboarding ist keine HR-Formalität. Es ist eine wirtschaftliche Entscheidung.

Die Zahlen sind eindeutig: Unternehmen mit strukturierten Onboarding-Programmen erreichen eine um 82 % höhere Mitarbeiterbindung (Glassdoor). Die Produktivität neuer Mitarbeitender steigt um 60 % (SHRM). Und Mitarbeitende, die eine positive Onboarding-Erfahrung gemacht haben, sind 18-mal stärker an ihr Unternehmen gebunden als solche mit schlechter Onboarding-Erfahrung (BambooHR).

Auf der anderen Seite der Rechnung: In Deutschland lag die Fluktuationsrate 2024 bei 18,6 % (AGA-Umfrage 2024). Die Kosten pro Fluktuationsfall bewegen sich zwischen 43.000 Euro und einem vollen Jahresgehalt. Und 40 % dieser Fluktuation passiert in den ersten 90 Tagen — bevor eine Person überhaupt vollständig eingearbeitet ist.

Die zentrale Erkenntnis: Onboarding-Qualität ist keine Frage der Fürsorge. Sie ist eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Jede Person, die in den ersten Wochen verloren geht, kostet mehr als der gesamte Aufwand für ein strukturiertes Onboarding-System.

Was neue Mitarbeitende wirklich brauchen

Was Neuzugänge in den ersten 90 Tagen suchen, lässt sich in drei Kategorien zusammenfassen:

Kontext: Was ist das Unternehmen? Was sind die aktuellen Ziele? Wie wurde in der Vergangenheit kommuniziert? Neue Mitarbeitende brauchen den strategischen Rahmen — nicht als PDF, sondern als erlebbares Narrativ.

Prozesswissen: Wie läuft ein Projekt ab? Wer ist wofür zuständig? Welche Tools werden wie eingesetzt? Das ist das Wissen, das in Köpfen und 1:1-Briefings steckt — und das verloren geht, wenn die Person, die es trägt, das Unternehmen verlässt.

Zugehörigkeit: Führungsstimmen, Kulturmomente, echte Einblicke in die Arbeitsweise. Menschen bleiben nicht wegen einer Stellenbeschreibung — sie bleiben wegen eines Gefühls.

Alle drei Kategorien haben eines gemeinsam: Sie lassen sich aus vorhandenen Webcasts und Videos destillieren — wenn das Unternehmen eine Infrastruktur aufgebaut hat, die dieses Wissen zugänglich macht.

Video-Onboarding: der Unterschied, den die Forschung zeigt

Video erhöht die Informationsretention um 67 % gegenüber rein textbasiertem Content (UrbanBound). Der Grund liegt in der kognitiven Verarbeitungstiefe: Ton, Bild und gesprochene Sprache aktivieren mehr neuronale Kanäle als ein Dokument.

Und dennoch: 72 % der Mitarbeitenden sagen, dass Video-Training ihr Onboarding verbessert — aber nur 23 % der Unternehmen setzen Video im Onboarding-Prozess tatsächlich ein (Brightcove, 2024). Diese Lücke zwischen Wirksamkeit und Verbreitung ist genau der Punkt, an dem Unternehmen einen messbaren Vorteil gegenüber Mitbewerbern auf dem Arbeitsmarkt gewinnen.

Für Onboarding bedeutet das: Eine CEO-Aussage, die im Video erlebbar ist, bleibt drei Wochen nach dem Eintrittsdatum zugänglicher als eine E-Mail-Zusammenfassung.

Unternehmen, die KI-gestützte Technologie im Onboarding einsetzen, berichten von einer 50 % schnelleren Time-to-Productivity (Gartner, 2025). Und 81 % der Unternehmen planen 2025, gezielt in Onboarding-Technologie zu investieren (Forbes).

Das Problem: Viele dieser Investitionen landen in isolierten Systemen — einem LMS hier, einer SharePoint-Ablage dort, einer Teams-Aufzeichnung irgendwo. Was fehlt, ist ein zusammenhängendes, durchsuchbares System.

Das Skalierungsproblem: Warum klassisches Onboarding an seine Grenzen stößt

Die meisten Onboarding-Prozesse funktionieren — einmal, für eine Person, mit ausreichend verfügbarer Begleitperson. Das Problem beginnt, wenn das Unternehmen wächst, Teams über mehrere Standorte verteilt sind oder neue Mitarbeitende remote und asynchron eintreten.

Das Skalierungsproblem in einem Satz: Klassisches Onboarding basiert auf persönlicher Verfügbarkeit — und persönliche Verfügbarkeit skaliert nicht.

Die vier häufigsten Schwachstellen in der Praxis:

Wissensverlust durch Personenabhängigkeit: Das tiefste Unternehmenswissen steckt in den Köpfen erfahrener Mitarbeitender. Verlässt diese Person das Unternehmen, geht das Wissen mit. Ist sie im Urlaub, ist das Onboarding pausiert.

Inkonsistenz durch informelle Prozesse: Neue Mitarbeitende erhalten je nach Führungskraft und Team unterschiedliche Informationen. Wer Glück hat, bekommt einen guten Onboarding-Partner. Wer Pech hat, navigiert allein.

Passive Archivierung statt aktiver Zugänglichkeit: Aufzeichnungen von Town Halls, Schulungen und Kickoffs landen in Laufwerken, die niemand kennt. Die Suche nach einem bestimmten Moment aus einem 60-minütigen Video ist eine Zumutung — also wird es nicht genutzt.

Keine Messung, keine Optimierung: Wer Onboarding als persönlichen Prozess durchführt, kann nicht messen, welche Inhalte verstanden wurden. Was nicht gemessen wird, kann nicht verbessert werden.

MEETYOO Webcast-Oberfläche mit CI-Branding und professionellem Layout
MEETYOO Webcast-Oberfläche mit CI-Branding und professionellem Layout

Der Weg zum digitalen Mitarbeiter-Onboarding: Schritt für Schritt

Der Kern des Konzepts ist einfach: Nicht neue Inhalte produzieren — sondern vorhandene zugänglich machen.

Jedes Unternehmen, das regelmäßig Webcasts, Town Halls, Compliance-Schulungen oder Produktupdates durchführt, produziert dabei Inhalte, die für neue Mitarbeitende hochrelevant sind. Das Problem ist nicht fehlendes Material — es ist fehlende Struktur.

Schritt 1: Das Onboarding-Inventar erstellen

Beginne mit einer Bestandsaufnahme. Welche bereits vorhandenen Webcasts, Aufzeichnungen und Videos sind für neue Mitarbeitende relevant?

InhaltstypBeispielRelevanz für Onboarding
Strategische KommunikationCEO-Townhall Quartal 1Unternehmensrichtung, Führungsstil
Compliance-TrainingDSGVO-PflichtschulungRechtliche Grundlage, Nachweis
ProduktwissenFeature-Launch-WebcastProduktverständnis, Messaging
Kultur und WerteKick-off JahresbeginnZugehörigkeit, Kulturverständnis
ProzesswissenWorkflow-TrainingOperatives Know-how

Das Ergebnis: Ein kuratiertes Inventar, aus dem ein 30-60-90-Tage-Onboarding-Pfad gebaut wird.

Schritt 2: Inhalte mit KI strukturieren

Eine Aufzeichnung ohne Struktur ist ein passives Archiv. Mit KI-Kapitelmarken und Transkripten wird sie zum aktiven Lernmedium.

Konkret bedeutet das:

  • Automatische Kapitelmarken teilen eine 60-minütige Townhall in navigierbare Segmente auf. Neue Mitarbeitende springen direkt zum Abschnitt, der für ihre Rolle relevant ist.
  • Vollständige Transkripte machen den gesamten Inhalt durchsuchbar. Wer wissen will, was im Q2-Update zur Strategie gesagt wurde, tippt es ein — und bekommt den Zeitstempel.
  • Chat with Webcast verwandelt die Aufzeichnung in einen Wissensassistenten: Neue Mitarbeitende stellen Fragen in natürlicher Sprache und erhalten Antworten mit direktem Link zum relevanten Moment im Video.

Praxis-Beispiel: Eine neue Mitarbeiterin im Marketing möchte wissen, welche Botschaften beim letzten Produktlaunch kommuniziert wurden. Statt 45 Minuten zu durchsuchen, tippt sie: „Was waren die drei Kernaussagen beim Launch von Produkt X?" — und bekommt eine Antwort mit Zeitstempel-Link.

Schritt 3: Den 30-60-90-Tage-Pfad definieren

Ein kuratierter Onboarding-Pfad gibt neuen Mitarbeitenden Orientierung, ohne sie zu überfordern. Die Inhalte werden zeitlich gestaffelt, nach Rolle und Relevanz sortiert.

Die ersten 30 Tage — Kontext und Kultur:

  • CEO-Statement aus dem letzten Townhall (Clip, 3–5 Min.)
  • Unternehmenskultur und Werte (aus Kick-off-Event)
  • Compliance-Pflichtschulung (DSGVO, Informationssicherheit)
  • Einführung in die wichtigsten internen Prozesse

Tage 31–60 — Produkt- und Prozesswissen:

  • Relevante Produktschulungen und Feature-Updates
  • Abteilungsspezifische Workflows
  • Q&A-Archiv aus letztem All-Hands, thematisch gefiltert

Tage 61–90 — Strategischer Kontext:

  • Quartals-Review und strategische Roadmap
  • Ausgewählte Ausschnitte aus der Führungskommunikation
  • Investor-Relations-Update (falls für die Rolle relevant)

Schritt 4: Zugang und Berechtigungen strukturieren

Nicht alle Inhalte sind für alle Mitarbeitenden gleich relevant — und nicht alle sind für alle Bereiche zugänglich. Eine professionelle Onboarding-Plattform erlaubt rollenbasierte Zugriffskontrolle: Bestimmte Webcasts sind nur für bestimmte Teams oder Standorte sichtbar.

SSO-Integration über Azure AD und OIDC stellt sicher, dass der Zugang automatisch mit dem Unternehmensverzeichnis synchronisiert wird. Neue Mitarbeitende haben vom ersten Tag an Zugriff — ohne manuelle Einrichtung durch IT.

Schritt 5: Fortschritt messen und optimieren

Ein digitales Onboarding-System liefert Daten, die ein persönlicher Prozess nie liefern kann: Welche Inhalte werden am häufigsten aufgerufen? Bei welchen Segmenten stellen neue Mitarbeitende Fragen — ein Hinweis auf Verständnislücken? Wie unterscheidet sich das Engagement nach Standort oder Abteilung?

Diese Daten ermöglichen kontinuierliche Optimierung: Inhalte, die nicht genutzt werden, werden ersetzt. Themen, die viele Fragen aufwerfen, bekommen mehr Tiefe.

MEETYOO Show: Dein Onboarding-Campus mit KI-Power

MEETYOO Show ist nicht als LMS gebaut worden — und genau das ist der Vorteil.

Während dedizierte Lernmanagementsysteme isolierte Kursstrukturen erzeugen, verbindet MEETYOO Show Live-Events und On-Demand-Archiv nahtlos. Jeder Webcast, der über die Plattform läuft, wird automatisch zum Baustein des Onboarding-Campus — kein Export, kein Upload, keine manuelle Nachbearbeitung.

Die KI-Features, die Onboarding transformieren

Chat with Webcast — der Wissensassistent, der das Event auswendig kennt

Neue Mitarbeitende stellen Fragen direkt an die Aufzeichnung — in natürlicher Sprache. Die Antwort kommt mit einem Zeitstempel-Link, der direkt zum relevanten Moment im Video führt. Kein Spulen, kein Suchen: Wissen auf Abruf.

Chat with Webcast: KI-gestützte Suche in Webcast-Aufzeichnungen mit Zeitstempel-Links
Chat with Webcast: KI-gestützte Suche in Webcast-Aufzeichnungen mit Zeitstempel-Links

Automatische Kapitelmarken — Orientierung ohne Aufwand

Wenige Minuten nach Event-Ende erscheinen Kapitelmarken auf Basis des Transkripts. Eine 90-minütige Townhall wird zur navigierbaren Wissenseinheit: Neue Mitarbeitende springen direkt zum Abschnitt, der ihre Frage beantwortet.

Vollständiges Transkript — durchsuchbar, herunterladbar, verlinkbar

Jedes gesprochene Wort wird transkribiert und ist plattformweit durchsuchbar — und gleichzeitig nutzbar für Compliance-Nachweise und interne Dokumentation.

Key-Moments-Detection — die wichtigsten Aussagen auf einen Blick

KI identifiziert Momente mit besonderer Sprecherbetonung und hohem Audience-Engagement. Kommunikationsteams sehen, welche Aussagen gewirkt haben — und können diese Momente als eigenständige Clips für den Onboarding-Campus bereitstellen.

Die Plattform-Philosophie: MEETYOO Show verbindet Live-Event und dauerhaftes Asset. Ein CEO-Townhall, der heute live gesendet wird, ist morgen ein durchsuchbares Onboarding-Dokument — ohne zusätzlichen Aufwand.

Enterprise-Sicherheit für sensibles Onboarding-Material

Onboarding-Inhalte berühren häufig sensible Bereiche: interne Strategien, Compliance-Schulungen, Finanzkommunikation. MEETYOO Show ist ISO/IEC 27001:2022-zertifiziert, vollständig DSGVO-konform und hostet alle Daten ausschließlich auf EU-Servern in Deutschland.

Dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das Auswärtige Amt und führende DAX-Unternehmen auf MEETYOO vertrauen, ist das direkte Ergebnis dieser Sicherheitsarchitektur — nicht ein Marketingversprechen.

Alle KI-Features von MEETYOO Show im Überblick

Engagement-Features: Q&A, Polls, Chat und mehr

Use cases: wie drei Unternehmenstypen Onboarding neu denken

Mittelstand mit mehreren Standorten

Ein produzierendes Unternehmen mit 800 Mitarbeitenden an fünf Standorten stellt jährlich 80–100 neue Personen ein. Bisher: individuelle Briefings durch Teamleads, inkonsistente Informationsstände, hoher Zeitaufwand für alle Beteiligten.

Mit MEETYOO Show wird jeder Quartals-Townhall automatisch in das Onboarding-Archiv aufgenommen. Compliance-Schulungen laufen einmal — und stehen danach permanent als durchsuchbares On-Demand-Video zur Verfügung. Neue Mitarbeitende durchlaufen ihren 30-60-90-Tage-Pfad selbstgesteuert — unabhängig von Standort und Verfügbarkeit der Führungskraft.

Finanzdienstleister mit hohen Compliance-Anforderungen

Eine Bank mit strengen regulatorischen Anforderungen muss Onboarding-Inhalte dokumentieren und nachweisen. Pflichtschulungen müssen für alle Mitarbeitenden nachweislich absolviert worden sein.

MEETYOO Show liefert: Teilnahme-Tracking mit Zeitstempeln, revisionssichere Aufzeichnungen, Zugangsprotokolle und Export-Funktionen für Compliance-Berichte. ISO 27001-Zertifizierung und DSGVO-konforme Datenspeicherung ausschließlich in Deutschland erfüllen die strengsten Anforderungen.

Technologieunternehmen mit Remote-First-Kultur

Ein Software-Unternehmen mit 300 Mitarbeitenden in zwölf Ländern kann kein standortgebundenes Onboarding durchführen. Mit MEETYOO Show ist das Onboarding-Archiv jederzeit und von überall zugänglich. Chat with Webcast beantwortet Fragen auf Basis vorhandener Transkripte — ohne Zeitzonenproblem, ohne Verfügbarkeitsabhängigkeit.

MEETYOO vs. die häufigsten Alternativen

AnsatzWas er liefertWas fehlt
SharePoint / LaufwerkEinfache AblageKeine KI-Suche, keine Navigation, keine Interaktivität
LMS (z. B. Moodle, Cornerstone)KursstrukturKein nahtloser Live-Event-Anschluss, hoher Pflegeaufwand
Microsoft Teams RecordingsAufzeichnung vorhandenKeine Kapitelmarken, kein Chat-with-Video, automatische Löschung nach 60 Tagen
Zoom-AufzeichnungEinfache AblageKein durchsuchbares Archiv, keine KI-Features, kein dauerhafter Speicher
MEETYOO ShowLive-Event + KI-Archiv + Chat with WebcastErfordert bewusstes Onboarding-Design — dafür ist dieser Leitfaden da

SharePoint und Laufwerke speichern Videos — aber nicht als aktive Wissensmedien. Wer nach einer Aussage aus einer 60-minütigen Aufzeichnung sucht, muss spulen. Das macht niemand.

LMS-Systeme bieten Kursstrukturen — aber sie sind vom Live-Event-Betrieb entkoppelt. Jede Townhall muss manuell aufbereitet, hochgeladen und verknüpft werden. Das kostet Zeit, die selten vorhanden ist.

Microsoft Teams Recordings werden standardmäßig nach 30–60 Tagen gelöscht — eine operative Zeitbombe für jedes Onboarding-Archiv.

Der entscheidende Unterschied: Eine Aufzeichnung ist ein Backup. Ein MEETYOO-Archiv ist ein lebendiges Wissens-Ökosystem — KI-gestützt, dauerhaft zugänglich, DSGVO-konform.

Warum die Wahl deines Webinar-Tools über deinen Datenschutz entscheidet

Häufige Probleme — und wie du sie löst

Selbst gut konzipierte Onboarding-Systeme stoßen in der Praxis auf typische Hürden. Hier sind die häufigsten — und wie du ihnen begegnest.

„Wir haben keine Zeit, Inhalte aufzubereiten." Das ist das verbreitetste Missverständnis. Ein MEETYOO-Onboarding-Archiv entsteht nicht durch zusätzliche Produktion — es entsteht durch die Nutzung vorhandener Events. Jeder Webcast, der ohnehin stattfindet, wird automatisch zum Onboarding-Asset: Transkript, Kapitelmarken und Zusammenfassung entstehen durch die KI, nicht durch manuellen Aufwand.

„Unsere Mitarbeitenden schauen sich Aufzeichnungen nicht an." Das stimmt für passive Ablage — nicht für aktive Wissensmedien. Der Unterschied liegt in der Zugänglichkeit: Wenn eine neue Mitarbeiterin eine Frage stellen kann und eine Antwort mit direktem Zeitstempel-Link bekommt, nutzt sie das System. Wenn sie 60 Minuten spulen muss, tut sie es nicht.

„Wir wissen nicht, welche Inhalte relevant sind." Starte mit dem Onboarding-Inventar aus Schritt 1 dieses Leitfadens. Die einfachste Faustregel: Was wäre die erste Frage einer neuen Person in dieser Rolle? Dann suche nach dem Event, das diese Frage beantwortet. Fünf bis sieben kuratierte Inhalte reichen für den Start — Vollständigkeit ist kein Ziel, Relevanz ist es.

„Unsere IT blockiert neue Tools wegen Datenschutz." MEETYOO Show ist ISO/IEC 27001:2022-zertifiziert, DSGVO-konform und hostet alle Daten auf EU-Servern in Deutschland. SSO-Integration über Azure AD und OIDC ist verfügbar. Diese Kombination erfüllt die Anforderungen selbst der restriktivsten IT- und Compliance-Teams in regulierten Branchen.

Tipp für den Start: Beginne nicht mit dem perfekten System — beginne mit einem Event. Nimm deinen nächsten Townhall auf, lass die KI Kapitel und Transkript generieren, und teile den Link mit drei neuen Mitarbeitenden. Das Feedback aus diesem ersten Test ist wertvoller als jede Konzeptionsphase.

Fazit: Onboarding ist kein Ereignis — es ist ein System

Onboarding scheitert selten an fehlendem Material. Es scheitert an Systemen, die Wissen passiv archivieren statt aktiv zugänglich machen.

Jeder Webcast, der über MEETYOO Show läuft, wird automatisch zum Baustein eines skalierbaren Onboarding-Campus: durchsuchbar, navigierbar, KI-gestützt, DSGVO-konform. Neue Mitarbeitende finden die Antwort auf ihre Frage — nicht durch 60 Minuten Aufzeichnung, sondern direkt im Moment, der sie beantwortet.

MEETYOO Show ist mit dem Forever Free Plan dauerhaft kostenlos startbar — kein Ablaufdatum, keine Kreditkarte erforderlich. Alle KI-Features inklusive.

FAQ

Wie unterscheidet sich MEETYOO Show von einem LMS für das Onboarding?

Ein LMS ist ein Kurssystem: Du baust Lernpfade manuell auf und befüllst sie mit separatem Content. MEETYOO Show verbindet Live-Events und dauerhaftes Archiv nahtlos — jeder Webcast wird automatisch zum durchsuchbaren Onboarding-Asset, ohne manuellen Upload. Ideal für Unternehmen, die bereits regelmäßig Webcasts, Town Halls oder Trainings durchführen und diesen Content aktiv nutzen wollen.

Wie lange sind Aufzeichnungen in MEETYOO Show verfügbar?

MEETYOO Show-Aufzeichnungen haben kein automatisches Ablaufdatum — sie bleiben dauerhaft als On-Demand-Assets verfügbar. Im Gegensatz dazu werden Microsoft Teams-Aufzeichnungen standardmäßig nach 30–60 Tagen gelöscht. Für Onboarding-Zwecke ist dauerhafte Verfügbarkeit essenziell.

Ist MEETYOO Show DSGVO-konform für das Onboarding sensibler Inhalte?

Ja. MEETYOO Show ist ISO/IEC 27001:2022-zertifiziert und hostet alle Daten ausschließlich auf EU-Servern in Deutschland. Zugangsprotokolle, Teilnahme-Tracking und rollenbasierte Berechtigungen erfüllen die strengsten Anforderungen auch in regulierten Branchen wie Finanzdienstleistung, Pharma und öffentlichem Sektor.

Welche Inhalte eignen sich am besten für eine Onboarding-Bibliothek?

Am wirkungsvollsten sind: CEO-Townhall-Ausschnitte (Führungskontext, Strategie), Compliance-Pflichtschulungen (DSGVO, Informationssicherheit), Produkt- und Feature-Trainings sowie Kick-off-Events mit Kulturvermittlung. Der Schlüssel liegt in der Kuration: Nicht jede Aufzeichnung muss Teil des Onboarding-Pfads sein — nur die, die für neue Mitarbeitende echten Kontextwert haben.

Wie setzt man einen 30-60-90-Tage-Onboarding-Pfad mit MEETYOO auf?

Der Pfad beginnt mit der Kuration vorhandener Webcasts nach Themenrelevanz und Einarbeitungsphase. Kapitelmarken, die die MEETYOO-KI automatisch generiert, machen Inhalte navigierbar. Chat with Webcast ermöglicht es neuen Mitarbeitenden, gezielt Fragen zu stellen — ohne eine vollständige Aufzeichnung durchlaufen zu müssen. Der Setup ist browserbasiert und kann von Communications- oder HR-Teams selbst vorgenommen werden, ohne IT-Ressourcen.

Kann MEETYOO Show mit unserem SSO und Active Directory verbunden werden?

Ja. MEETYOO Show unterstützt SSO-Integration über Azure Active Directory und OpenID Connect (OIDC). Neue Mitarbeitende erhalten automatisch mit ihrem Unternehmens-Login Zugang zu den für sie freigegebenen Onboarding-Inhalten — ohne manuelle Einrichtung durch IT.

Was kostet MEETYOO Show für das Onboarding-Szenario?

Der Forever Free Plan ist dauerhaft kostenlos — kein Ablaufdatum, keine Kreditkarte. Er enthält alle KI-Features, bis zu 500 Registrierungen pro Event und bis zu 10 Stunden On-Demand-Inhalte. Für größere Onboarding-Archive und Enterprise-Anforderungen (SSO, unbegrenzte Inhalte, dedizierter Support) stehen Starter- und Enterprise-Pläne zur Verfügung.

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